Donnerstag, 26. Mai 2016

Limeswanderweg

Strecke  24,8 km
Höhe 347 m

Heute sind wir Christophs Haus-Wanderweg abgelaufen. Von Watzenborn zum Kloster Arnsburg entlag des Limeswanderweges. Auf dem Rückweg kann man auch einen Bogen über den Schiffenberger Wanderweg machen, aber wir entschlossen uns, doch den gleichen Weg wieder zurück zu gehen, da es ja doch einige Kilometer waren. Das Wetter war traumhaft und das Restaurant im Kloster Arnsburg war auch gut gewählt. Ein toller Tag.

Mittwoch, 18. Mai 2016

Rezept Badische Grünkernsuppe

100 g Karotten
1 Stange Lauch
1 kleine Zwiebel
1 EL Butter
120g Grünkernschrot
1,5l kräftige Fleisch- oder Gemüsebrühe
100ml Sahne
Salz, frischer Pfeffer
2 EL Petersilie, gehackte

Karotte, Lauch und Zwiebel fein würfeln. Zwiebel in Butter golden anrösten. Dann die Karotte, den Lauch und den Grünkernschrot dazugeben. Unter langsamem Rühren alles zwei Minuten braten. Dann mit der Brühe ablöschen und auf kleiner Flamme eine gute halbe Stunde köcheln lassen, bis der Schrot weich ist. Danach Sahne hinzugeben und alles mit dem Zauberstab pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Vor dem Servieren die Petersilie auf die Suppe streuen.

Dienstag, 17. Mai 2016

Nördlicher Schwarzwald


Über Pfingsten waren wir im nördlichen Schwarzwald, genau genommen im Hotel Klumpp in Schönmünzach, einem Ortteil von Baiersbronn. Das Hotel selber ist unbedingt empfehlenswert, alleine das Abendessen war ein Traum. Dazu die herzerfrischende Art der Chefin, die immer gut gelaunt für ihre Gäste sorgte.

Donnerstag, 12. Mai 2016

Rezept Mischbrot mit Sauerteig



Grundteig für 2 Brote

500g Sauerteig (am besten aus Roggen)
400g Roggenmehl (Typ 1050, Vollkornmehl oder Schrot)
400g Weizenmehl (Typ 1050, Vollkornmehl oder Schrot)
ca. 500ml Wasser
1 Päckchen Trockenhefe oder frische Hefe
2 EL Zuckerrübensirup
1 EL Salz
mehr Mehl beim Kneten mit der Hand und zum Einmehlen des Brotes

Optional

Körner oder Röstzwiebeln
Brotgewürze (Fenchel, Kümmel, Anis, Koriander, Brotklee etc.)

Drei Tage vor dem Backtag

Sauerteigansatz aus dem Kühlschrank nehmen, in eine Schüssel geben und füttern: 100g Mehl und 100ml warmes Wasser hinzugeben, umrühren und abgedeckt warm stellen. Ich benutze eine Metallschüssel und eine Duschhaube zum Abdecken.

Zwei ein einen Tage vor dem Backtag

Den Sauerteig jeweils wieder wie beim ersten mal füttern.

Der Sauerteig sollte schön Blasen werfen und angenehm säuerlich riechen, sonst muss die Prozedur verlängert werden, bis er Blasen wirft. Sollte er unangehm riechen, muss man ihn entsorgen und neu anfangen. Ist mir aber noch nie passiert. Je wärmer es ist, desto schnell geht die Blasenbildung, bei kühlen Umgebungstemperaturen braucht man mehr Geduld.

Grundsätzlich sollte er dreimal gefüttert werden, der Zeitraum ist aber variabel. Es muss nicht im Abstand von einem Tag sein, es geht auch schneller. Dann sollte es aber wärmer sein. Für mich ist das „jeden Abend füttern“ ideal und ich beginne damit am Mittwoch Abend, so dass ich am Samstag backen kann.

Am Vortag

Sofern man Schrot verwendet,  übergießt man ihn nun mit warmen Wasser und lässt ihn über Nacht einweichen. Bisher habe ich nur eine Mehlsorte durch Schrot ersetzt, dann passt die Menge mit 500ml Wasser. Mein Brot hatte bisher immer entweder Weizen- oder Roggenschrot drin, das andere war jeweils Typ 1050 oder Vollkorn.
Auch Körner, die quellen müssen, wie z.B. Leinsamen, werden jetzt mit viel Wasser übergossen.

Am Backtag

Hefe in etwas lauwarmen Wasser auflösen. Sauerteig, Weizen- und Roggenmehl sowie Hefe und Rübensirup verkneten. Salz, und nach Geschmack Körner und Brotgewürz hinzugeben. Hat man Körner eingeweicht, diese vorher gut abtropfen lassen. Ich nehme gerne die Körnermischung von Aldi (Sonnenblumen-, Kürbis- und Pinienkerne) sowie Südtiroler Brotgewürz.

Teig ca. 10-15min kneten. Ich mische erst alles in einer großen Schüssel mit dem Rührgerät, es muss aber auf jeden Fall mit der Hand (oder einer Knetmaschine) geknetet werden. Wenn der Teig beim Kneten mit der Hand zu kelbrig ist, gibt man mehr Mehl hinzu (egal welches).

Dann abgedeckt ca. zwei Stunden an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergößert hat. Zum Abdecken nehme ich ein Stoffserviette. Anschließend zwei Brote formen und nochmal 15min gehen lassen.

Den Ofen auf 220 Grad (kein Umluft) vorheizen und eine feuerfeste Schüssel mit Wasser mit den in Ofen stellen. Ist der Ofen heiß, sollte das Brot in der Wartezeit nochmal gegangen sein. Dann Brot für 10min auf 220 Grad backen, im Anschluss Temperatur auf 200 Grad runterdrehen und nochmal ca. 30min backen.

Variationen

Natürlich kann man auch die Mehlsorten variieren. Man kann Buchweizen-, Dinkel-, Hafermehl, Grünkernschrot etc. beliebig kombinieren oder nur eine Mehlsorte nehmen. Dann ist es eben kein Mischbrot mehr, aber das ist ja egal, Hauptsache, es schmeckt.

Schrot bekommt man übrigens in Reformhäusern. Brotgewürze zu finden ist etwas schwieriger, man kann sie aber z.B. im Internet bestellen.



Stichworte: Brot, Sauerteigbrot

Donnerstag, 5. Mai 2016

Von Schmitten zur Landsteiner Mühle und zurück

14,8 km
559 Höhenmeter.

Bei wunderbarstem Wetter starteten wir gegen 11 Uhr in Schmitten, um über Finsterntal zur Landsteiner Mühle*) zu gehen. Man bekommt dabei keine Kühe und Schafe zu sehen, aber dafür Pferde, Lamas und Kamele.

Das Restaurant selber läd mit Tischen auf der Wiese zur Rast ein und die Speisen sind zwar im Preis gehoben, aber dafür im Geschmack auch erstklassig.

Zurück sind wir über den Pferdskopf gegangen und haben auf dem Turm noch die Aussicht genossen.



*) Die Landsteiner Mühle hat seit dem 31.03.2017 geschlossen.

Sonntag, 1. Mai 2016

Rund um den Finanzplatz Eschborn Frankfurt

Der Name ist schon einmalig dämlich, „Rund um den Henningerturm“ hatte doch erheblich mehr. Egal. Nachdem das Rennen letztes Jahr abgesagt wurde und ich es daher nicht fahren konnte, musste ich natürlich dieses Jahr wieder starten. Einmal wollte ich ein Radrennen ausprobieren. Und es ist auch ziemlich cool, mit dem Fahrrad auf der Schnellstraße zu fahren. Und ziemlich anstrengend ist es auch, denn ich wollte schon für die 42km Strecke möglichst unter zwei Stunden bleiben. Ist nicht ganz gelungen. Allerdings kann ich das zum Teil auch auf den wirklich ekelhaften Wind schieben. Ansonsten war das Wetter einwandfrei.

PlatzPlatz AltersklasseAltersklassekm/h ∅Ziel
6717Master 221.0102:04:33