Mittwoch, 18. Mai 2016

Rezept Badische Grünkernsuppe

100 g Karotten
1 Stange Lauch
1 kleine Zwiebel
1 EL Butter
120g Grünkernschrot
1,5l kräftige Fleisch- oder Gemüsebrühe
100ml Sahne
Salz, frischer Pfeffer
2 EL Petersilie, gehackte

Karotte, Lauch und Zwiebel fein würfeln. Zwiebel in Butter golden anrösten. Dann die Karotte, den Lauch und den Grünkernschrot dazugeben. Unter langsamem Rühren alles zwei Minuten braten. Dann mit der Brühe ablöschen und auf kleiner Flamme eine gute halbe Stunde köcheln lassen, bis der Schrot weich ist. Danach Sahne hinzugeben und alles mit dem Zauberstab pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Vor dem Servieren die Petersilie auf die Suppe streuen.

Stichworte: Suppe

Dienstag, 17. Mai 2016

Nördlicher Schwarzwald


Über Pfingsten waren wir im nördlichen Schwarzwald, genau genommen im Hotel Klumpp in Schönmünzach, einem Ortteil von Baiersbronn. Das Hotel selber ist unbedingt empfehlenswert, alleine das Abendessen war ein Traum. Dazu die herzerfrischende Art der Chefin, die immer gut gelaunt für ihre Gäste sorgte.

Donnerstag, 12. Mai 2016

Rezept Mischbrot mit Sauerteig



Grundteig für 2 Brote

500g Sauerteig (am besten aus Roggen)
400g Roggenmehl (Typ 1050, Vollkornmehl oder Schrot)
400g Weizenmehl (Typ 1050, Vollkornmehl oder Schrot)
ca. 500ml Wasser
1 Päckchen Trockenhefe oder frische Hefe
2 EL Zuckerrübensirup
1 EL Salz
mehr Mehl beim Kneten mit der Hand und zum Einmehlen des Brotes

Optional

Körner oder Röstzwiebeln
Brotgewürze (Fenchel, Kümmel, Anis, Koriander, Brotklee etc.)

Drei Tage vor dem Backtag

Sauerteigansatz aus dem Kühlschrank nehmen, in eine Schüssel geben und füttern: 100g Mehl und 100ml warmes Wasser hinzugeben, umrühren und abgedeckt warm stellen. Ich benutze eine Metallschüssel und eine Duschhaube zum Abdecken.

Zwei ein einen Tage vor dem Backtag

Den Sauerteig jeweils wieder wie beim ersten mal füttern.

Der Sauerteig sollte schön Blasen werfen und angenehm säuerlich riechen, sonst muss die Prozedur verlängert werden, bis er Blasen wirft. Sollte er unangehm riechen, muss man ihn entsorgen und neu anfangen. Ist mir aber noch nie passiert. Je wärmer es ist, desto schnell geht die Blasenbildung, bei kühlen Umgebungstemperaturen braucht man mehr Geduld.

Grundsätzlich sollte er dreimal gefüttert werden, der Zeitraum ist aber variabel. Es muss nicht im Abstand von einem Tag sein, es geht auch schneller. Dann sollte es aber wärmer sein. Für mich ist das „jeden Abend füttern“ ideal und ich beginne damit am Mittwoch Abend, so dass ich am Samstag backen kann.

Am Vortag

Sofern man Schrot verwendet,  übergießt man ihn nun mit warmen Wasser und lässt ihn über Nacht einweichen. Bisher habe ich nur eine Mehlsorte durch Schrot ersetzt, dann passt die Menge mit 500ml Wasser. Mein Brot hatte bisher immer entweder Weizen- oder Roggenschrot drin, das andere war jeweils Typ 1050 oder Vollkorn.
Auch Körner, die quellen müssen, wie z.B. Leinsamen, werden jetzt mit viel Wasser übergossen.

Am Backtag

Hefe in etwas lauwarmen Wasser auflösen. Sauerteig, Weizen- und Roggenmehl sowie Hefe und Rübensirup verkneten. Salz, und nach Geschmack Körner und Brotgewürz hinzugeben. Hat man Körner eingeweicht, diese vorher gut abtropfen lassen. Ich nehme gerne die Körnermischung von Aldi (Sonnenblumen-, Kürbis- und Pinienkerne) sowie Südtiroler Brotgewürz.

Teig ca. 10-15min kneten. Ich mische erst alles in einer großen Schüssel mit dem Rührgerät, es muss aber auf jeden Fall mit der Hand (oder einer Knetmaschine) geknetet werden. Wenn der Teig beim Kneten mit der Hand zu kelbrig ist, gibt man mehr Mehl hinzu (egal welches).

Dann abgedeckt ca. zwei Stunden an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergößert hat. Zum Abdecken nehme ich ein Stoffserviette. Anschließend zwei Brote formen und nochmal 15min gehen lassen.

Den Ofen auf 220 Grad (kein Umluft) vorheizen und eine feuerfeste Schüssel mit Wasser mit den in Ofen stellen. Ist der Ofen heiß, sollte das Brot in der Wartezeit nochmal gegangen sein. Dann Brot für 10min auf 220 Grad backen, im Anschluss Temperatur auf 200 Grad runterdrehen und nochmal ca. 30min backen.

Variationen

Natürlich kann man auch die Mehlsorten variieren. Man kann Buchweizen-, Dinkel-, Hafermehl, Grünkernschrot etc. beliebig kombinieren oder nur eine Mehlsorte nehmen. Dann ist es eben kein Mischbrot mehr, aber das ist ja egal, Hauptsache, es schmeckt.

Schrot bekommt man übrigens in Reformhäusern. Brotgewürze zu finden ist etwas schwieriger, man kann sie aber z.B. im Internet bestellen.



Stichworte: Brot, Sauerteigbrot

Externes Rezept: https://rumfort.blogspot.com/

Donnerstag, 5. Mai 2016

Von Schmitten zur Landsteiner Mühle und zurück

14,8 km
559 Höhenmeter.

Bei wunderbarstem Wetter starteten wir gegen 11 Uhr in Schmitten, um über Finsterntal zur Landsteiner Mühle*) zu gehen. Man bekommt dabei keine Kühe und Schafe zu sehen, aber dafür Pferde, Lamas und Kamele.

Das Restaurant selber läd mit Tischen auf der Wiese zur Rast ein und die Speisen sind zwar im Preis gehoben, aber dafür im Geschmack auch erstklassig.

Zurück sind wir über den Pferdskopf gegangen und haben auf dem Turm noch die Aussicht genossen.



*) Die Landsteiner Mühle hat seit dem 31.03.2017 geschlossen.

Sonntag, 1. Mai 2016

Rund um den Finanzplatz Eschborn Frankfurt

Der Name ist schon einmalig dämlich, „Rund um den Henningerturm“ hatte doch erheblich mehr. Egal. Nachdem das Rennen letztes Jahr abgesagt wurde und ich es daher nicht fahren konnte, musste ich natürlich dieses Jahr wieder starten. Einmal wollte ich ein Radrennen ausprobieren. Und es ist auch ziemlich cool, mit dem Fahrrad auf der Schnellstraße zu fahren. Und ziemlich anstrengend ist es auch, denn ich wollte schon für die 42km Strecke möglichst unter zwei Stunden bleiben. Ist nicht ganz gelungen. Allerdings kann ich das zum Teil auch auf den wirklich ekelhaften Wind schieben. Ansonsten war das Wetter einwandfrei.

PlatzPlatz AltersklasseAltersklassekm/h ∅Ziel
6717Master 221.0102:04:33




Freitag, 1. April 2016

Rezept Jacobsmuscheln mit Kräutern der Provence



4 Jacobsmuschelschalen

4 Jacobsmuscheln (Scallops)
5 ml Zitronensaft
Salz, Pfeffer, Olivenöl

ca. 1 EL Paniermehl
75g Creme fraiche
1 Eigelb
Salz, Pfeffer, Muskat
1 TL Kräuter der Provence

4 Scheiben Baguette
Tomatenmark
Olivenöl
1 Zehe Knoblauch, gehackt

Baguette mit Öl beträufeln. Etwas Tomatenmark darauf streichen, anschließend Knoblauch drüber streuen. In die Muschelschalen legen.

Muscheln kalt abspülen, tockentupfen und mit Salz und Pfeffer würzen. Anschließend mit  Zitronensaft und Olivenöl beträufeln.

Paniermehl mit der Creme Fraiche, dem Eigelb und den Gewürzen mischen. Nicht zu viel Paniermehl nehmen, sonst wird der Teig zu fest, er sollte noch leicht flüssig sein. Mir ist er bei meinem ersten Versuch etwas zu fest geworden.

Jacobsmuscheln auf das Baguette legen, die Gratinsoße darauf verteilen, so dass die Muscheln bedeckt sind.

Die Muschelschalen 10-15min auf dem Holzkohlegrill direkt grillen. Die Soße sollte leicht braun und die Muscheln natürlich gar sein.

Stichworte: Grillen

Montag, 28. März 2016

Osterspaziergang auf dem Feldberg

5747 Gummipunkte
19,1 km
622 Höhenmeter

Welcher Trottel kommt eigentlich auf die Idee, Ende März auf den Feldberg zu wandern? Es hat nicht nur mehr als die Hälfte der Zeit geregnet, kurz vor dem Gipfel müssten wir mühselig über Eisplatten klettern und auf dem Gipfel wurden wir bei Temperaturen um den Nullpunkt im Schneeregen fast weggeweht.


Trotzdem war es natürlich ein tolles Erlebnis – nachdem wir wohlbehalten wieder zu Hause in der Wärme waren und stolz auf unsere Leistung zurückblicken konnte. Die 19km Strecke waren mit Sicherheit dem springenden GPS geschultet, aber um die 17km werden es auch real gewesen sein. Eine stolze Leistung für die erste Wanderung des Jahres.

Samstag, 12. März 2016

Rezept Wirsing-Spätzle


5 Blätter Wirsing
5 mittelgroße Champignons
1 Zwiebel
400g frische Spätzle
300ml Milch
200g Weichkäse (St. Albray etc.)
Salz, Pfeffer, Muskat

Wirsing in schmale Streifen schneiden, Champignons und Zwiebel ebenfalls. Alles nacheinander anbraten, danach in einer Schüssel zwischenlagern. Als letztes die Spätzle anbraten.

Parallel in einem Topf die Milch aufwärmen. Vom Weichkäse die Rinde abschneiden und das Innere in dem Milch schmelzen. Mit den Gewürzen abschmecken.

Alles zusammen in die Pfanne geben, umrühren und noch ca. 2min ziehen lassen.

Sonntag, 28. Februar 2016

Rezept Kokosnuss-Fisch-Curry


(Basisrezept: Coconut-Fish aus Südafrika)

5 Frühlingszwiebeln
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
300g Kabeljau (oder ein anderer Weißfisch)
300g Lachs
300g Krabben
300g Champignons
1 kleine Dose gehackte Tomaten
1 kleine Dose Kokosnussmilch
1 TL Currypulver (indisch)
Limettensaft
(Meer-)Salz
Cocktailtomaten
60g Ingwer
1 Chilischote
Öl

Frühlingswiebeln in Scheiben schneiden, Zwiebel und Knoblauch hacken. Alles zusammen anbraten. Eine Auflaufform mit Öl auspinseln und die Zwiebel-Knoblauch-Mischung darauf verteilen.

Fisch in mundgerechte Stücke schneiden und zusammen mit den Krabben gleichmäßig auf die Zwiebeln legen.

Champignons vierteln und ebenfalls in der Auflaufform verteilen. Mit etwas Meersalz bestreuen.

Kokosmilch und Tomaten in einem Topf aufkochen. Einen guten Schuss Limettensaft und Currypulver hinzugeben und verrühren. Die Söße über den Fisch gießen.

Ingwer hacken. Aus der Chilischote die Kernen entfernen und sie kleinschneiden. Beides gleichmäßig über dem Curry verteilen.

Cocktailtomaten halbieren und am Rand der Form verteilen.

Die Auflaufform bei 160 Grad Umluft für 40min in den Ofen geben.

Dazu passt Reis.

Donnerstag, 7. Januar 2016

Rezept Chutney aus grünen Tomaten

1 kg grüne Tomaten
300 g Zwiebeln
1 EL Salz
100g Datteln
250 ml Essig
300 g Zucker
1 EL Mehl
Kurkuma
geriebener Ingwer
Pfeffer

Tomaten und Zwiebeln kleinschneiden, mit Salz bestreuen und über Nacht stehen lassen. Am nächsten Tag etwas ausdrücken und zusammen mit den kleingeschnitten Datteln, Essig und Zucker in einen Topf geben.

Aufkochen und 45 Minuten köcheln lassen. Mehl mit etwas Wasser glattrühren und mit den Gewürzen dazu geben, weitere 10 Minuten kochen.

Heiß in Gläser füllen.

Passt wunderbar zu Fleisch, vor allem zu Grillfleisch.

Da ich der Sterilität meiner Arbeitsweise nicht vertraue, friere ich die Gläser samt Inhalt einfach ein. Das funktioniert, sie platzen nicht.

Stichworte: Grillen